Ich bin

Stephan Werner

Sehr geehrte Damen und Herren im Ev. Kirchenkreis Dinslaken,

Sehr geehrte Damen und Herren in der Ev. Kirchengemeinde Dinslaken,

Vor ungefähr einem Monat war ich mit meiner Lebensgefährtin, Pfarrerin Dörthe Lahann (vielleicht bekannt aus der Krankenhausseelsorge im Kirchenkreis Duisburg), im Urlaub.

Dort sind wir bei Instagram auf den ersten Hinweis zur ausgeschriebenen Stelle als Leitung für das Café König Gustav gestoßen. Damals war die Ankündigung noch recht vage – aber sie hat etwas in mir angestoßen.

Als ich am vergangenen Freitag die vollständige Stellenausschreibung gesehen habe, war schnell klar: Das passt – und ich möchte mich unbedingt vorstellen. Nach einem Telefonat mit Superintendent David Bongartz melde ich mich deshalb heute umso lieber.

Verstehen Sie diese kleine Internetseite bitte nicht als vollständige Bewerbung, sondern als persönliche Kontaktaufnahme: Sie gibt mir die Möglichkeit, Ihnen schon vor einem Gespräch ein Gefühl dafür zu vermitteln, wer ich bin, was mich antreibt – und warum mich ausgerechnet dieses Café so anspricht.

(Die Domain pruefungsprofi.de war bei mir unbenutzt und irgendwie ist eine Bewerbung auch eine Prüfung 😉. Auf Telefonen und Tabletts mit Android wird das Videoweiter unten  bei einigen alternativen Browsern (z.B. Edge) leider verzerrt dargestellt.)

Espresso – seit 25 Jahren

Sie gibt mir die Möglichkeit, Ihnen schon vor einem Gespräch ein Gefühl dafür zu vermitteln, wer ich bin, was mich antreibt – und warum mich ausgerechnet dieses Café so anspricht.

Als das Gerät nach zwei Jahren nicht mehr zu reparieren war, zog auf Wunsch meiner Frau ein Vollautomat ein. Das Ergebnis war für mich ernüchternd: Eine Röstung, die im Siebträger großartig war, schmeckte aus dem Vollautomaten plötzlich unangenehm sauer. Also begann die Suche erneut – inklusive vieler Verkostungen, bis eine passende Bohne gefunden war.

Trotzdem: Das Niveau, das ich mir wünsche, erreiche ich bis heute nur mit dem Siebträger. Kaffee bereite ich für mich konsequent so zu.

So sieht der Cappuccino zu meinem Frühstück aus.

Ein Schlüsselmoment kam im Frühjahr 2022: In einem griechischen Lokal in meiner Heimatstadt Dorsten bestellte ich einen italienischen Espresso – ohne große Erwartungen. Was ich bekam, war allerdings der beste Espresso, den ich je in einer Gastronomie getrunken habe.

Das hat mich nicht losgelassen. Ich habe Kontakt zu der Rösterei aufgenommen, die unter anderem auch für die beiden Dorstener Sterneköche Björn Freitag und Frank Rosin röstet. Aus diesem Kontakt entstand schon kurze Zeit später eine eigene Espressoröstung für mein Unternehmen:

SUPREME

Der Espresso „SUPREME“ mit einem eigens für mich gemaltem Bild. Das Bild hängt im Original in meinem Arbeitszimmer.

Im September 2023 lernte ich zufällig einen weiteren Röster kennen – daraus entwickelte sich ein zweites Projekt. So entstand „QUANTUM Noir No.1“. Die Mischung ist im kurzen Video direkt am Ende der Röstung zu sehen.

Das Ettiket zum QUANTUM Noir No.1

Durch beide Projekte habe ich nicht nur viel über Kaffee gelernt, sondern auch einen realistischen Blick auf Prozesse, Qualität und Handwerk gewonnen. Und: Die Inhaber beider Röstereien stehen mir bei Bedarf als erfahrene Sparringspartner zur Seite.

Meine

Gedanken zur Ausschreibung

Wenn Sie aus meinem Weg etwas mitnehmen, dann das: Kaffee – besonders Espresso – ist für mich nicht nur Produkt, sondern Leidenschaft und Handwerk.
Und ich bin bereit, mich – falls gewünscht – auch tiefer in das Thema Rösten einzuarbeiten.

Ihr Ziel, Café und Rösterei König Gustav zu erhalten und weiterzuentwickeln, spricht mich sehr an. Meine gastronomische Erfahrung liegt zwar etwas zurück, aber ich bringe Führungserfahrung, konzeptionelles Denken und Umsetzungsstärke mit: Als Geschäftsführer des Ferienpark Ronshausen war ich u. a. für die konzeptionelle Weiterentwicklung des Restaurants verantwortlich – in einem Marktumfeld, das einiges an Kreativität und Stabilität verlangte.

Am vergangenen Samstag habe ich das Café König Gustav bereits besucht: Cappuccino, Waffel – und ein sehr angenehmer Eindruck. Ich habe mich dort wirklich wohlgefühlt, nicht zuletzt wegen der freundlichen und aufmerksamen Bedienung. Genau dieses Zusammenspiel aus Atmosphäre, Qualität und Menschlichkeit ist es, das ein Café besonders macht.

Sehr neugierig bin ich auf Ihre Ideen, insbesondere darauf, welche Pläne Sie für Kooperationen zwischen Café und Stadtkirche sehen – und welchen Beitrag die Leitung dabei leisten soll.

Was ich Ihnen schon jetzt zusichern kann:
Ihr Ziel kann sehr gut auch mein Ziel werden.

Als Geschäftsführer war ich außerdem für Personalführung in unterschiedlichen Bereichen verantwortlich (u. a. Restaurant, Verwaltung, Hausmeisterei/GaLa-Bau, Hallenbad, Sportbereiche und Reinigungsteams). Ein wertschätzender Umgang ist mir dabei wichtig – auch, weil christliche Werte mein Leben seit jeher prägen. Meine Lebensgefährtin ist Pfarrerin; dieser Hintergrund schärft meinen Blick für Haltung, Verantwortung und respektvolles Miteinander.

Ich glaube, dass diese Aufgabe ein echtes Herzensprojekt für mich werden kann. Über die Fragen, die ich noch habe, möchte ich gern mit Ihnen ins Gespräch kommen.

Sie erreichen mich wie folgt:
stephan.werner@outlook.com
+49 172 2825581

Für eine erste Terminabstimmung eignet sich auch eine kurze Nachricht per WhatsApp oder SMS – gern mit Angabe Ihrer Erreichbarkeit.

Mit freundlichen Grüßen
Stephan Werner